Die richtige Zeit für eine Sporteinheit

Biorhythmus

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Viele Führungskräfte blocken auf ihrer täglichen To-do-Liste Zeit für eine Sporteinheit, um gesundheitlichen Risiken wie Bluthochdruck, Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Für die Tagesplanung ist es gut zu wissen, wann die beste Zeit dafür ist. Wer sich danach richtet, lebt gesünder und arbeitet konzentrierter.

Der Biorhythmus bestimmt wie eine innere Uhr unseren Lebensrhythmus. Er gibt den Takt vor und bestimmt, ob wir uns im Tagesablauf auf dem Höhepunkt der Leistungsfähigkeit befinden oder ein unwiderstehliches Schlafbedürfnis haben. Eingestellt wird die innere Uhr vom Tageslicht, das über die Augen aufgenommen wird. So laufen täglich drei Hauptrhythmen im Körper ab:

  • Zum Zwölf-Stunden-Rhythmus gehören je zwei Ruhephasen: eine in der Nacht, eine weitere am frühen Nachmittag. Die Siesta ist im Menschen biologisch veranlagt, vermuten Mediziner.
  • Ein zweiter Rhythmus läuft alle vier Stunden ab. Der Körper verlangt morgens um zehn, mittags um zwei und abends um sechs nach einer kurzen Ruhepause.
  • Ein dritter Zyklus wiederholt sich alle 90 Minuten. Die Konzentration lässt nach und Sie sollten Ihrem Gehirn eine kurze Regenerationsphase gönnen.

Frühaufsteher oder Nachteule?

Die Leistungsfähigkeit variiert über den Tag verteilt um 26 Prozent. Die Lerchen wachen morgens früh auf. Sie fühlen sich direkt fit und können ihren Tag konzentriert beginnen. Dafür werden sie abends früher müde. Für die sog. Frühaufsteher ist der Morgen eine gute Zeit für Ausdauertraining – nach dem Kaffee und vor der Arbeit. Für die Eulen ist frühes Aufstehen eher anstrengend. Sie sollten lieber nicht vormittags trainieren. Ihr Geist sträubt sich dagegen. Da der Körper nach dem Biorhythmus leben möchte, sollten Sie ihn nicht überlisten. Das führt auf Dauer zu Überlastungen. Sport zur falschen Zeit ist kontraproduktiv.

Biorhythmus in den Tagesablauf einplanen

  • Das erste Leistungshoch beginnt vormittags zwischen zehn und elf Uhr. Komplexe Aufgaben werden jetzt besonders gut gelöst. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert besonders gut, genauso wie die Denk- und Sprechfähigkeit.
  • Zwischen zwölf und dreizehn Uhr beginnt nach dem Essen das Mittagstief, der Körper verlangt eine Ruhepause. Zu dieser Zeit ist die Verletzungsgefahr beim Sport am größten. Ein strammer Spaziergang an der frischen Luft belebt den Körper.  
  • Zwischen 15 und 16 Uhr folgt das zweite Leistungshoch. Das Langzeitgedächtnis ist sehr aufnahmefähig. Feingefühl und Geschicklichkeit sind ausgeprägt. Jetzt ist auch Zeit für Sportarten, die Ausdauer und Koordination erfordern.
  • Der frühe Abend ist ideal für Wettkämpfe und Leistungssport. Jetzt ist auch die Zeit für Krafttraining. Vor allem die Eulen sind abends leistungsfähig und haben nach dem Sport ausreichend Zeit, den Stoffwechsel herunterzufahren. Zu spät sollten Sie nicht trainieren, denn das kann den Schlaf stören.
  • Die Nacht dient dem Schlaf und der Regeneration. Je nach Veranlagung brauchen Menschen sechs bis zehn Stunden Schlaf. Die meisten schlafen zu wenig, weil zu viele Aktivitäten zu wenig Zeit zum Schlafen lassen.

Wann die ideale Zeit für unser Training ist, bestimmen Biorhythmus und unsere Gene. Wer sich dessen bewusst ist, kann seine Leistungsfähigkeit enorm steigern.

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