03.05.2018

Transport-Betriebsunterbrechungsversicherung

Wenn die Lieferung nicht kommt...

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Waren, die von A nach B transportiert werden, sind in der Regel durch Versicherungen abgesichert. Kommen sie auf dem Weg zu Schaden, werden Beschädigung oder Verlust entsprechend ersetzt. Was aber, wenn das Transportgut dringend benötigt wird und ein Nicht-Eintreffen am Bestimmungsort Folgen hat, die weit über den reinen Warenwert hinausgehen? „Im Zweifelsfall stehen die Bänder einer Produktion still, wenn beispielsweise das Ersatzteil für eine wichtige Maschine nicht eintrifft – und dann kann es teuer werden“, beschreibt Thomas Jopp, Transportversicherungs-Experte bei LEUE &NILL ein mögliches Szenario. Ereignisse wie dieses sollten daher über eine sogenannte „Transport-Betriebsunterbrechungsversicherung” (TBU) abgesichert werden.

Ein besonders dramatischer Verlauf droht beim dringend notwendigen Ersatzteil. Denn hier geht es längst nicht nur um Umsatzeinbußen durch nicht verkaufte Produkte. Hinzu kommen etwaige Vertragsstrafen, da bereits zugesagte Lieferungen an Kunden nicht eingehalten werden können. Genau das passiert auch, wenn eine völlig neue Anlage in Betrieb gehen soll, dies aber aufgrund eines Transportschadens nicht möglich ist. „Zwar hat man in der Regel einen Puffer, um die Produktion nach der Inbetriebnahme erst einmal ins Rollen zu bringen, doch ist der selten so großzügig bemessen, um einen massiven Transportschaden zu überbrücken“, erläutert Jopp. Gerade in der aktuell sehr guten konjunkturellen Lage nimmt die Bedeutung des Problems zu, da viele Unternehmen ihre bestehenden Anlagen erweitern oder gleich komplett neue Produktionsstätten aufbauen. „Hinzu kommt, dass auch die Lieferanten von Maschinen und Anlagen volle Auftragsbücher haben. Beschädigte Güter – insbesondere Sonderanfertigungen – zu ersetzen, zieht sich daher mitunter in die Länge. Dann ist es umso wichtiger, dass durch Transportschäden eingetretene Unterbrechungen abgesichert sind“, verdeutlicht Jopp das Problem.

Drohen aufgrund von Nicht-Lieferung Strafzahlungen an Kunden, können Lieferanten diese durch eine sogenannte „Transport-Pönale-Versicherung“ absichern. Kann eine mögliche Betriebsunterbrechung abgewendet werden, indem ein Unternehmen von einem Zulieferer fertigen lässt oder zugesagte Teile anderweitig einkauft, wodurch jeweils Mehrkosten entstehen, greift eine entsprechende „Mehrkostenversicherung“.

Sind bestellte Anlagen, Maschinen oder deren Teile einmal an ihrem Bestimmungsort eingetroffen, greift die sogenannte „Montage- und Montage-Betriebsunterbrechungsversicherung”. Sie sorgt dafür, dass die Aufbauphase abgesichert ist. Hier beraten die LEUE & NILL-Experten aus dem Bereich der Technischen Versicherung. „In der Regel entwickeln wir allerdings ein umfassendes und sehr individuelles Konzept, das alle Eventualitäten berücksichtigt und bestmöglichen Schutz bietet“, erläutert Jopp.

LEUE & NILL GmbH + Co.KG

Christian Boss
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Fon: +49 231 5404-0

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