06.12.2019

Emotionale Bilderwelten für Websites

Professionelle Fotos

© WavebreakMediaMicro - stock.adobe

Moderne Websites leben heute von emotionalen Bilderwelten. Die Fotos werden immer größer und können als Hero-Fotos auch einen ganzen Bildschirm füllen. Bilder sagen mehr als tausend Worte, raffen zusammen, was sich nicht auf Begriffe bringen lässt. Und soll die Kommunikation Emotionen wecken, dürfen Gesichter nicht fehlen. Gesichter erregen Aufmerksamkeit und schaffen Vertrauen. Beachten Sie daher die folgenden Regeln für gute Unternehmensfotos.

1. Verwenden Sie niemals Stockfotos

..., um das eigene Unternehmen darzustellen. Auf den Foto-Pool einer Agentur zurückzugreifen, mag bequemer und kostengünstiger sein, als einen Fotografen zu engagieren, doch sind die dort verfügbaren Fotos überwiegend beliebig und austauschbar: vielfach variierte Aufnahmen von fröhlichen Menschen am Schreibtisch oder in Konferenzräumen. Zeigen Sie stattdessen, wie es in Ihrem Unternehmen aussieht und wer die echten Menschen hinter dem Firmennamen sind. 

2. Gute Unternehmensfotos brauchen einen Profi

Fotografen sehen mehr von der Welt als andere, vor allem sehen sie die Einzelheiten, besitzen einen Blick für Kontraste und ein Gespür für Zusammenhänge. Was sich nicht auf Begriffe bringen lässt, raffen sie in einem Bild zusammen: auch die Sprünge und Würfe, die Spannungen und Widersprüche. Solides Handwerk lässt nichts weg und erfindet nichts hinzu. 

3. So finden Sie den richtigen Fotografen

Für Stil und Aussagekraft der Fotos ist in erster Linie der Fotograf verantwortlich. Fotografen, die etwas auf sich halten, sind mit einer Webpräsenz online vertreten. Ob der Stil des Fotografen zu Ihrem Unternehmen passt, erkennen Sie anhand der dort einzusehenden Referenzen und Portfolios. Vor allem aber muss der Profi Sie mit seinen Ideen und seinem Können überzeugen: Einen guten Fotografen erkennen Sie daran, dass er Sie im Vorfeld passgenau berät. Engagieren Sie am besten Foto-Designer, die auch einen künstlerischen und ästhetischen Blick haben.

4. Gute Unternehmensfotos brauchen Zeit

Setzen Sie einen Termin für das Shooting an, der durchaus einen Arbeitstag in Anspruch nehmen darf. Sprechen Sie im Vorfeld mit dem Fotografen über Ziele, Inhalte und Stil der Fotos. Authentische Ergebnisse erhalten Sie, wenn die Bilder nicht gestellt, sondern „bei der Arbeit“ gemacht werden. Gruppenfotos bis hin zur gesamten Belegschaft empfehlen sich in der Regel nicht: Es ist kaum jemand darauf zu erkennen, und sie sind schnell nicht mehr aktuell.

5. Beachten Sie Rechtliches

Nicht jeder Mitarbeiter möchte vor die Kamera. Klären Sie vorher, wer bereit ist bei den Aufnahmen mitzuwirken. Denn jeder hat ein Recht am eigenen Bild. Wer als Einzelner oder in einer kleinen Gruppe im Mittelpunkt eines Fotos steht, muss vor der Veröffentlichung des Bildes sein Einverständnis dazu erklärt haben – im Zweifel schriftlich. Auch müssen Sie sich vom Fotografen die Nutzungsrechte an den Bildern einräumen lassen, am besten „räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkt.“ Vorformulierte Verträge, so genannte „Model relaeses“ geben einen Anhaltspunkt, wie so ein Vertrag aussehen kann.

6. Gute Unternehmensfotos haben ihren Preis

Fotos – insbesondere von Ihnen und Ihren Mitarbeitern – sind ein, wenn nicht sogar der wichtigste visuelle Bestandteil Ihrer Unternehmenskommunikation. Mit „do it yourself“ oder Stock sparen Sie hier am falschen Ende. Wenn Sie zeigen wollen, dass Sie und Ihr Unternehmen Ihr Handwerk verstehen, müssen auch Ihre Bilder diese Professionalität vermitteln.

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