03.07.2018

Wie Google Websites bewertet

Suchmaschinenoptimierung

© adiruch na chiangmai - Fotolia

Google ist trotz zunehmender Kritik aus Politik und Medien mit über 90 Prozent Marktanteil immer noch die populärste Suchmaschine in Deutschland. Besonders beliebt sind lokale Suchanfragen, wo Google die klassischen Gelben Seiten ersetzt. Regionale Suchmaschinenoptimierung wird für lokal tätige Unternehmen oder Konzerne mit einem Filialgeschäft daher immer wichtiger.

Da es bei Suchmaschinen immer um Suchanfragen, also Wörter (Keywords), geht, werden dazu passende Website-Texte (Content) immer wichtiger. Gefragt sind analytische Redakteure, die wissen, wie Suchmaschinen arbeiten und bewerten. Google nutzt zur Bewertung von Websites seit Jahren rund 200 Kriterien (Signale), die sich in drei Gruppen unterteilen lassen.

Content

  • Lokale Anbieter müssen sich zunächst darüber klar werden, welche Suchbegriffe (Keywords) für ihr Geschäft am wichtigsten sind. Für Recherchen können Sie den Google-Keyword-Planer in der Anwendung „Google AdWords“ kostenlos nutzen. Google bietet dabei auch Hinweise für vergleichbare Keywords.
  • Auch in den sogenannten Meta-Tags „Titel (Title)“ und der „Beschreibung (Description), die man als „Snippet“ in den Google-Trefferlisten sieht, tauchen diese Begriffe in bestimmter Anzahl und Reihenfolge auf.
  • Der eigentliche sichtbare Text einer Website enthält die Schlüsselwörter ebenfalls in Überschriften und bestimmter Dichte. Auch die Strukturierung des Textes ist wichtig, da die Google-Crawler Texte anhand von HTML-Codes bewerten. Übersichtliche, informative und aktuelle Inhalte erhalten Pluspunkte.
  • Eine besondere Herausforderung wird die textliche Optimierung durch die zunehmende Popularität von Sprachbots wie Siri, Google-Home und Amazon-Echo. Wenn Suchbegriffe nicht mehr per Tastatur eingegeben, sondern in Sätzen gesprochen werden (Voice Search), ist spezielles Texten gefragt.

Technik

  • Websites, die mit professionellen Content Management Systemen betrieben werden, haben Funktionen, die Suchmaschinen mögen, z. B. Klartext-URL, XML-Sitemaps und Verzeichnispfade. Wichtig sind auch valide HTML-Codes, CSS-basierte Webdesigns und leistungsfähige Server, die schnelle Ladezeiten garantieren.
  • Da immer mehr Menschen das Internet über Smartphones oder Tablets nutzen, sind mobil optimierte Websites Pflicht. Sorgen Sie daher dafür, dass Ihr Internetauftritt ein so genanntes responsives Design hat. Es passt sich dann an die Größe des Endgerätes an.

Vernetzung

Neben Content und Technik ist eine gute Vernetzung Ihrer Website wichtig. Dazu gehören Backlinks und Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Wenn jemand von seiner Website auf Ihre Internetseite einen Link setzt, dann ist das eine Empfehlung. Je mehr Empfehlungen Sie von vertrauenswürdigen, relevanten und themennahen Websites erhalten, desto besser. Am natürlichsten sind freiwillig gesetzte Links, weil Sie interessante und besondere Inhalte haben (z. B. Gratis-Downloads). Backlinks können Sie aber auch gezielt aufbauen. Das ist eine zeitintensive Aufgabe, da es nicht nur auf den richtigen Backlink-Geber, sondern auch auf die Qualität des Backlinks ankommt. Wichtig ist immer, dass Sie sich an die Google-Spielregeln halten, sonst wird Ihre Website schnell abgestraft.

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