26.01.2018

Alternativen zu Dropbox und Co.

Daten in der Cloud

© NicoElNino - Fotolia.com

Jahr für Jahr steigt die Zahl der Unternehmen, die auf Cloud-Computing setzen. Kein Wunder, denn die Services  aus der „Wolke“ bieten flexible, kostengünstige und – bei richtiger Planung – sichere IT-Lösungen. Wie Unternehmen die „Wolke“ richtig nutzen lesen Sie im folgenden Beitrag.

Cloud-Computing ist lt. BSI „das dynamisch an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über das Netz“. Die Cloud ist also nichts anderes als ein Server mit implementierten Dienstleistungen, auf die Nutzer über ein abgeschlossenes Datennetz (Private Cloud) oder das Internet (Public Cloud) zugreifen können.

Vorteile für den Mittelstand

Mittelständler erhalten über Cloud-Lösungen zu vertretbaren Kosten Zugang zu Technologien, die bisher Großunternehmen vorbehalten waren: z.B. zu moderner Software für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM), zur Zeiterfassung oder für die Buchführung. Wenn Sie Daten und Services extern abrufen, müssen Sie weniger unternehmenseigene Infrastruktur aufbauen, bereithalten und warten. Das vereinfacht die Prozesse und senkt Ihre Kosten. Zudem können Sie bei Bedarf neue Services schnell und unkompliziert hinzubuchen, statt einmalig teure Softwarelizenzen zu erwerben. Setzen Sie beispielsweise eine Konstruktionssoftware nur gelegentlich ein, können Sie diese nun gezielt für den benötigten Zeitraum buchen und verfügen – ohne  zusätzliche Kosten für Updates – immer über die neueste Version.

Gebremst wird die Begeisterung für die Cloud noch durch Sicherheitsbedenken und rechtliche Unklarheiten z.B. in Bezug auf die Verschlüsselung der Datenübertragung und den Schutz der Server vor unbefugtem Zugriff. Bei der Anbieterwahl sollten Sie darauf achten, dass sowohl das Rechenzentrum als auch der Hauptsitz des Anbieters im Rechtsgebiet der EU liegen.

Viele der größeren Cloud-Anbieter – wie Google mit Google Drive, die Dropbox, Microsoft mit OneDrive – haben ihren Sitz allerdings in den USA. Dort abgelegte Dateien sind häufig nicht verschlüsselt. Was die Sicherheit Ihrer Daten angeht, müssen Sie sich auf diese Anbieter verlassen.

Die sichere Alternative: eine eigene Cloud

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Richten Sie sich beim regionalen Hoster Ihres Vertrauens ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ein. Es stellt eine sichere Verbindung zwischen zwei oder mehreren Rechnern her – in einer sogenannten DMZ (Demilitarized Zone) – mit sicherheitstechnisch kontrollierten Zugriffsmöglichkeiten auf die daran angeschlossenen Server. Die in der DMZ aufgestellten Systeme werden durch eine oder mehrere Firewalls gegen andere Netze (z.B. Internet, LAN) abgeschirmt. Diese Trennung erlaubt Ihnen den Zugriff auf öffentlich erreichbare Dienste (z.B. E-Mail, www o. ä.) und schützt gleichzeitig Ihr internes Netz vor unberechtigten Zugriffen von außen.

Flexibel mit Offline-Dateien

Wem schon einmal der Zugriff auf wichtige Daten verwehrt wurde, weil sein Laptop nicht mit dem Netzwerk verbunden war, weiß Offline-Dateien zu schätzen. Mit Ihnen sind der Zugriff auf und die Bearbeitung von Kopien der Netzwerkdateien auch dann möglich, wenn für den Computer keine Netzwerkverbindung besteht. Bei der nächsten Wiederherstellung der Verbindung werden die Offline-Dateien von Windows automatisch mit den ursprünglichen Dateien im Netzwerk synchronisiert. Mit Offline-Dateien können Sie den Vorteil der zentralen sicheren Datenhaltung an einem Ort mit der Möglichkeit flexibler Bearbeitung verbinden.

copyright emivo GmbH

Unsere Empfehlung

Regionalpartner

DOKOM Gesellschaft für Telekommunikation mbH

Markus Isenburg
Stockholmer Allee 24
44269 Dortmund

Fon: +49 (0) 231 930-10 5
Fax: +49 (0) 231.930-10 5

Drucken